Methodensammlung: Gute Lehre für alle

Lehrende sehen sich in ihrem Alltag mit hohen Ansprüchen konfrontiert: Sie sollen nicht nur „gute“, kompetenzorientierte Lehre bieten, sondern allen Studierenden unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft bzw. anderen Dimensionen eine erfolgreiche Beteiligung am Lernprozess ermöglichen. Die folgende Methodensammlung hat das Ziel, die Lehrenden bei dieser anspruchsvollen Aufgabe zu unterstützen. Sie orientiert sich dabei an den Prinzipien einer gender- und diversitätsorientierten Lehre.

Entscheidend für die Auswahl der Methoden sind hier zwei Schwerpunkte: Erstens setzt eine gender- und diversitätsorientierte Lehre auf eine möglichst breite Partizipation und Aktivierung der Studierenden. Zweitens sorgt ein Wechsel von Lehrmethoden dafür, dass auf verschiedene Lerntypen und Bedürfnisse eingegangen werden kann. Bei der Durchführung einer Methode (z.B. Debatte, Fishbowl) ist zudem darauf zu achten, dass eine möglichst gleichberechtigte Teilnahme gewährleistet bzw. eine stereotypisierende Verteilung von Aufgaben vermieden wird. Als Orientierung hierfür dient die Handreichung "Genderkompetenz in der Lehre". 

Entsprechend dem klassischen Dreischritt wird der Lernprozess im Rahmen einer Lehrveranstaltung in die Schritte Einstieg, Arbeitsphase und Abschluss eingeteilt.
 

Methoden für Vorlesungen

Methoden für Seminare und Übungen